Porno-Portale bald beschränkt

09.06.2020 Ee46ea5152dded28b5e911464dfb7b6fd959de04

Die KJM möchte alle rechtlichen Möglichkeiten ausschöpfen, um gegen frei zugängliches Pornomaterial im Internet vorzugehen.

Fast jeder Jugendliche hat mittlerweile ein eigenes Smartphone. Während vor ein paar Jahren die Eltern eine relative Kontrolle über das, was sich ihre Kinder ansehen, hatten und den hauseigenen PC steuern konnten, hierfür gibt es eigene Schutz- und Sperrprogramme, haben sie beim Smartphone kaum noch Handlungsspielraum. So gelangen junge Menschen im Handumdrehen an pornografisches Material jeder Couleur.
 
Deutschen Porno-Seiten-Betreibern ist es ebenfalls schon seit Jahren ein Dorn im Auge, dass ihre Angebote und Unternehmen in Deutschland sehr strengen, jugendschutzrechtlichen Beschränkungen unterliegen. Unterdessen müssen sich Anbieter aus vielen Teilen der Welt keine Gedanken über den Jugendschutz in Deutschland machen und verbreiten, zumeist kostenfrei und frei zugänglich für jeden, hart pornografisches Material über das Internet. 
 
 Auch die KJM (Kommission für Jugendschutz) als öffentliches Organ der Landesmedienanstalten sieht diese Situation schon seit langer Zeit als untragbar an. International ist es rechtlich schwierig, gegen Anbieter wie Pornhub oder Tubegalore vorzugehen und ihnen einen „X-Check“ für Deutschland aufzuzwingen. Auch zahlreiche, international ansässige, kleinere Erotikseiten können in Vorschauvideos- und Bildern ihr Angebot uneingeschränkt anteasern und ermöglichen auch Jugendlichen Einblicke in manch bizarre Fantasiewelt. Die KJM kündigt nun an, alle Rechtsmittel ausschöpfen zu wollen, um dagegen vorzugehen. Dies könnte in Zukunft zur Sperrung sämtlicher Pornoseiten führen und ein Zugriff wäre nur noch mit den anerkannten FSK-18-Prüfystemen möglich.

Foto:
Saulius Rozanas 

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